Erfahrungsbericht Genitalherpes

Lena G.: «Weil mein Exfreund es nicht für nötig gehalten hatte, mich zu informieren, dass er früher Genitalherpes hatte, darf ich mich jetzt auch mit diesem Problem herumschlagen. Das Schlimme daran ist, dass die Bläschen immer wieder, in Stresssituationen oder so, auftreten können. Mal sind es mehr und mal weniger. Mein erster Ausschlag war der schlimmste. Ich hatte damals ein bisschen gegoogelt, was das sein könnte und es war mir schnell klar. Also ging ich zum Frauenarzt. Der hat mir dann Tabletten, zwei verschiedene Salben und Zäpfchen verschrieben. Zwischen den zwei Salben muss ich immer abwechseln. Wenn der Juckreiz mal wieder fast unerträglich war, dann habe ich mir jeweils zusätzlich ein Sitzbad aus Kamille gemacht. Das hatte mir meine Mutter empfohlen. Natürlich hatte ich meinen derzeitigen Freund gleich darauf angesprochen. Klar ist es mir schwer gefallen... aber das muss einfach sein!! Als er mir geantwortet hat, dass er das schon länger habe und dass er sich nicht getraut hatte, es mir zu sagen, bin ich total ausgetickt und habe auch sofort Schluss gemacht. Echt übel, dass der so mit dem umgeht!»

Jean-Luc I. aus V.: «Seit 8 Jahren habe ich immer wiederkehrende Genitalherpes-Attacken. So ungefähr drei- bis viermal pro Jahr. Immer wenn ich die ersten Anzeichen spüre (der Penis ist schmerzempfindlich und es brennt beim Wasserlassen), dann beginne ich mit der Einnahme von Aciclostad. Fünf Mal täglich 200 Milligramm. Immer etwa für 3-4 Tage. Das hat bis jetzt ohne Nebenwirkungen immer gut gewirkt.»

L.Z.: «Als ich vor zwei Jahren an Kopfschmerzen, Übelkeit und Gliederschmerzen litt und einen Tag später auch noch Fieber hinzu kam, dachte ich, ich hätte einen grippalen Infekt und wollte diesen auskurieren. Doch dann kam in meinem Schambereich dieser schmerzhafte Ausschlag dazu, so dass ich mit einem Verdacht auf Genitalherpes zum Arzt ging. Leider war das dann auch so: Durch einige Tests wurde mein Verdacht vom Gynäkologen bestätigt. Der Arzt gab mir Zovirax, welche ich fünf Tage einnehmen musste. Da ich früh zum Arzt ging, war meine Prognose gut. Gegen die Schmerzen kriegte ich noch Dafalgan. Ich hoffe, dass jetzt wo der Ausschlag weg ist, dieser nicht wiederkommt.»

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