Gelenkerguss

Ein Gelenkerguss bezeichnet eine Flüssigkeitsansammlung im Innern eines Gelenks. Es werden dabei verschiedene Formen unterschieden: Bei einer blutigen Flüssigkeit wird von einem «Hämarthros» gesprochen. Ist die Flüssigkeit eitrig, so wird der Gelenkerguss auch als «Pyarthros» oder «Gelenkempyem» bezeichnet. Ist die bereits vorhandene Gelenkschmiere vermehrt, dann wird von einem «Hydarthros» gesprochen. Die auslösenden Ursachen eines Gelenkergusses können sehr verschieden sein. Oftmals sind ein Trauma oder eine Gelenkinnenhautentzündung verantwortlich. Aber auch degenerative Erkrankungen (beispielsweise Arthrose) kommen infrage. Symptomatisch äussert sich der Gelenkerguss durch eine Schwellung und durch Schmerzen im betroffenen Gelenk. Insbesondere bei Bewegung und Belastung aber manchmal auch im Ruhezustand treten die Beschwerden zutage. Hinzu kommt eine eingeschränkte Beweglichkeit. Geht der Gelenkerguss mit einer Entzündung einher, so überwärmt und rötet sich die betroffene Stelle. Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Kühlung, Schonung und Ruhigstellung des betroffenen Gelenks sind die empfohlenen Massnahmen für den Anfang.