Leberkrebs

Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) ist ein bösartiger Krebs, der sich aus den Zellen der Leber entwickelt. Er ist selten, tritt jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen der Leber (Leberzirrhose bei Alkoholmissbrauch, Hepatitis oder bei speziellen Infektionen) häufiger auf. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die häufigsten Krebserkrankungen in der Leber sind allerdings nicht die lebereigenen, sondern die Metastasen (Tochtergeschwüre) anderer Krebsarten. Ausserdem gibt es Krebsarten, die von den Gallengängen oder der Gallenblase ausgehen. Die Gallengänge ziehen durch die Leber wie ein Netz und die Gallenblase sitzt eng an der Leberunterseite. Häufig wird Leberkrebs sehr spät erkannt, da lange keine Beschwerden bestehen. Beschwerden können unter anderem Druckschmerz im rechten oder mittleren Oberbauch, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Nachtschweiss und Gelbsucht sein.