Ein chronischer Alkoholkonsum kann schwere Organschäden nach sich ziehen. Insbesondere betroffen ist dabei die Leber, da dort beim Alkoholabbau Zellen geschädigt werden und das Fett sich ansammelt. Die Folge ist eine Fettleber, welche später zu Gelbsucht, Leberzirrhose und Leberkrebs führen kann. Regelmässiger Alkoholkonsum steigert den Eisengehalt im Blut, auch dies kann zu Leberschädigungen führen. Des Weiteren besteht das Risiko einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Es können Magenblutungen und Gewebeveränderungen eintreten, da der Alkohol die Schleimhaut von Magen und Darm verletzen kann. Akuter und chronischer Alkoholkonsum können Veränderungen am Herzen zur Folge haben. Der Alkoholkonsum erhöht den Blutdruck, womit auch das Herzinfarktrisiko steigt. Ein weiteres erhöhtes Risiko ist es, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Auch Haut und Blutgefässe können einen Schaden davon tragen. Chronischer Alkoholkonsum kann entzündliche Hauterkrankungen verursachen.