Was hilft bei Katzenkratzkrankheit?

Die Katzenkratzkrankheit entsteht durch den Biss oder den Kratzer durch eine mit dem Bakterium Bartonella henselae infizierten Katze. Hauptsymptom der Erkrankung sind die geschwollenen Lymphknoten in der Nähe der Kratz- oder Bissstelle. Die Therapie der Wahl ist in den meisten Fällen die Gabe von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol. Aber auch ohne eine medikamentöse Versorgung klingen die Symptome in der Regel innerhalb eines Monats ab. Es kann jedoch sein, dass die Lymphknoten noch bis zu einem halben Jahr angeschwollen bleiben. Bei einem schwereren Krankheitsverlauf können auch Antibiotika helfen. Nach einer einmalig durchgemachten Erkrankung besteht eine lebenslängliche Immunität. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Die Katze sollte einem Tierarzt vorgeführt werden, um von dem Erreger befreit zu werden. Zur Vorbeugung sollen allgemein nach dem Kontakt mit Katzen immer die Hände gut gewaschen werden und im Falle eines Bisses oder Kratzers soll die Wunde gut gereinigt, versorgt und beobachtet werden.