Erfahrungsbericht bakterielle Lungenentzündung

Simon P. aus Bremen: «Nur zwei Tage vor Weihnachten fing mein Sohn (15 Jahre jung) am Mittag an zu husten. In der Nacht bekam er dann wie angeworfen hohes Fieber (bis zu 40 Grad). Am Morgen danach dachte ich, es sei eine normale Grippe und gab ihm ein fiebersenkendes Medikament. Dazu machte ich ihm kalte Wickel um die Waden (bis zu den Knien) und Füsse. Dies wiederholte ich zirka jede Stunde und liess die Wickel dann zirka 10 Minuten eng auf der Haut anliegen. Dazu nahm ich normale Badetücher welche ich unter das kalte Wasser hielt und gut ausdrückte. Damit das Bett nicht nass wurde, legte ich zum Schutz noch auf die Matratze ein Tuch. Mit dieser einfachen Massnahme konnte sein Fieber um rund 0,8 Grad gesenkt werden. In der zweiten Nacht verschlechterte sich der Zustand und mein Sohn musste nach einem starken Hustenanfall dann auch noch erbrechen. Um 5 Uhr morgens entschloss ich mich dazu, mit ihm in die Notfallpraxis zu fahren. Der Arzt nahm Blut und aufgrund des starken Hustens röntgte er die Lunge. Seine Diagnose: Das Anfangsstadium einer bakteriellen Lungenentzündung. Ins Spital musste mein Sohn zum Glück nicht, der Arzt gab ihm Antibiotika mit Penicillin (er musste 3 Tabletten am Tag nehmen), ein Nasenspray und dazu ein fiebersenkendes Medikament (nahm er 2 Mal am Tag). Nach rund 30 Stunden setzte die Wirkung des Antibiotikums ein und das Fieber senkte sich merklich. Auch der trockene Husten wandelte sich langsam in einen angenehmeren Schleimhusten. Doch mein Sohn war über mehrere Tage noch extrem geschwächt und konnte mindestens 2 Wochen keinen Sport treiben. Obwohl ich ihn während des Fiebers pflegte und er mich mehrmals ungewollt anhustete, steckte er mich zum guten Glück nicht an.»

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